80-Jähriges Betriebsjubiläum 2013

Die Feinwerktechnik Göring GmbH ist stolz, in diesem Jahr Ihr 80-jähriges Jubiläum feiern zu dürfen und bedankt sich bei allen Kunden, Lieferanten und Geschäftspartnern für die langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Aus der Geschichte des Unternehmens

Das die lange Firmengeschichte mit vielen Auf’s und Ab’s verbunden ist, spiegelt sich bereits in der Gründung wieder. Im Jahr 1933 wurde das Unternehmen durch Edmund Göring gegründet. Während der Weltwirtschaftskrise hatte er zuvor seine Arbeit bei der Kali- und Salz AG verloren. Mit 200 Reichsmark wurde die erste gebrauchte Maschine gekauft. Am 22.04.1930 legte er die Meisterprüfung vor der Handwerkskammer in Meiningen ab. Von nun an konnte er Lehrlinge ausbilden. Mit der Fertigung von Ersatzteilen für Landmaschinen bis hin zu Reparaturen von Bohrgestängen, Gesteinsbohrmaschinen und Kiesbaggern hatte er schnell einen Kundenkreis gewonnen.

 

Nach dem Krieg wurden durch die sozialistischen Vorstellungen von Privateigentum dem Betrieb schmerzliche Einschränkungen auferlegt. Zum Teil durften für alte Kunden keine Aufträge mehr erledigt werden, andererseits mußte sich der Betrieb personell einschränken, um als „sozial-gering“ einer sozialistischen Zwangsenteignung zu entgehen.

Nach dem Tode von Edmund Göring (1982) übernahm sein Sohn Maschinenbaumeister Erhard Göring, die Firma. Schrittweise wurde der Betrieb erweitert und so gehören heute zum Leistungsangebot: CNC- Drehen und Fräsen, Verzahnungsarbeiten und Reparaturen von Maschinen und Anlagen.

Nach der Wende wurde der Betrieb wieder vor große Herausforderungen gestellt. Durch die komplette Umstrukturierung der ehemaligen ostdeutschen Wirtschaft und der damit verbundenen Einführung der D-Mark brachen nahezu alle Kunden weg. Die angebotenen Dienstleistungen waren nicht mehr bezahlbar. Durch große Einsatzbereitschaft aber auch gezielte und kontinuierliche Arbeit konnten neue Kunden gewonnen werden. Heute kann der Betrieb auf Kunden aus alten und neuen Bundesländern verweisen.

Im Jahr 2010 trat Christine Waldschmidt geb. Göring in das Unternehmen ein. Sie ist eine ausgebildete Wirtschaftingenieurin (FH) und hat zuvor zehn Jahre für ein großes deutsches Automobilunternehmen in Stuttgart gearbeitet.

Heute beschäftigt das Unternehmen 14 Mitarbeiter und zwei Auszubildende. Seit Bestehen des Unternehmens wurde großer Wert auf eine gute Ausbildung gelegt. Bisher konnten 70 Lehrlinge mit Erfolg ausgebildet werden, für das Unternehmen ist es die beste Investition in die Zukunft.